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Artikel über Wasserstoff und Wasserstoffwassergeneratoren

Mit Wasserstoff angereichertes Wasser als vielversprechendes Mittel zur Behandlung von Psoriasis: Einfluss auf Entzündungen, den Lipidstoffwechsel und die Makrophagenpolarisation

  • Lesezeit: 10 Minuten
  • Thema: Über molekulare Wasserstofftherapie
  • Datum: 18.02.2025

Einleitung

Im Februar 2025 wurde im European Journal of Pharmacology ein Artikel mit dem Titel Hydrogen-rich water ameliorates imiquimod-induced psoriasis-like skin lesions and regulates macrophage polarization in dyslipidemic ApoE-deficient mice (DOI: 10.1016/j.ejphar.2025.177363) veröffentlicht. Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von wasserstoffreichem Wasser (hydrogen-rich water, HRW) auf psoriasisähnliche Hautläsionen bei ApoE-defizienten Mäusen mit Dyslipidämie, die durch Imiquimod induziert wurden. Die Forschung wurde unter der Leitung von Zhihui Qiu und seinen Kollegen aus verschiedenen medizinischen Einrichtungen in China durchgeführt.

Psoriasis ist eine komplexe, immunvermittelte Erkrankung, die eng mit Adipositas und Störungen des Lipidstoffwechsels verbunden ist. In dieser Studie bewerteten die Wissenschaftler den Einfluss von HRW auf den Schweregrad der psoriatischen Hautläsionen, die Lipidspiegel im Plasma und Entzündungsmarker bei ApoE-defizienten Mäusen.

Hauptergebnisse der Studie

  1. HRW senkte die Triglycerid- und Gesamtcholesterinspiegel im Plasma und erhöhte gleichzeitig das Niveau der High-Density-Lipoproteine (HDL), was auf eine potenziell lipidmodulierende Wirkung hinweist.
  2. Eine deutliche Abschwächung der psoriasisähnlichen Hautläsionen wurde festgestellt, was durch histologische Analysen bestätigt wurde.
  3. Die Transkriptomanalyse der Haut zeigte signifikante Veränderungen in entzündungs- und lipidstoffwechselbezogenen Signalwegen, die auf die immunmodulierende Wirkung von HRW hindeuten.
  4. HRW förderte die Polarisierung von Makrophagen in Richtung des M2-Typs (entzündungshemmende Eigenschaften) und reduzierte gleichzeitig die Polarisierung in Richtung des M1-Typs (proinflammatorische Makrophagen).

Es ist wichtig zu betonen, dass T-Zellen (Th1, Th17) und entzündliche Zytokine (IL-17, IL-23, TNF-α) eine Schlüsselrolle in der Pathogenese der Psoriasis spielen. Die Regulierung der Makrophagenpolarisation kann jedoch ebenfalls erheblich zur Kontrolle chronischer Entzündungen beitragen.

Leistungen des Forschungsteams

  • Zhihui Qiu – Studienleiter, Spezialist für Dermatologie und Venerologie am Affiliated Hospital of Chengde Medical University, erforscht innovative Behandlungsmethoden für entzündliche Hauterkrankungen.
  • Ailin Huang und Zhuohui Li – Forscher am Shandong Provincial Key Medical and Health Laboratory of Hydrogen Biomedical Research, die sich mit den biomedizinischen Effekten von Wasserstoff beschäftigen.
  • Shucun Qing und Yong Chen – Wissenschaftler am Taishan Institute for Hydrogen Biomedical Research, die die molekularen Mechanismen der Wasserstoffwirkung untersuchen.
  • Baoqin Li und Boyan Liu – Experten am Second Affiliated Hospital of Shandong First Medical University, die sich mit der Erforschung entzündlicher und metabolischer Störungen befassen.
  • Lei He – Klinischer Dermatologe am First Affiliated Hospital of Chongqing Medical University.

Frühere Forschungen in diesem Bereich

Frühere Studien haben gezeigt, dass molekularer Wasserstoff antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. In Tierversuchen reduzierte HRW den oxidativen Stress und senkte die Produktion proinflammatorischer Zytokine. Zudem wurde HRW im Zusammenhang mit Erkrankungen des metabolischen Syndroms wie Diabetes und Adipositas untersucht. Die Makrophagenpolarisation (M1 → M2) bei chronischen Entzündungen gilt als vielversprechender therapeutischer Mechanismus zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen.

Diese aktuelle Studie erweitert das Wissen über Wasserstofftherapien und zeigt ihr Potenzial bei der Behandlung von Psoriasis sowie Störungen des Lipidstoffwechsels auf.

Quelle:
PubMed | ScienceDirect


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